Meine erste: Assassin’s-Creed-Geburtstagstorte

Im September hatte mein Freund Geburtstag und ich habe nach einem besonderen Geschenk für ihn gesucht. Schnell kam ich auf die Idee, mich mal an einer mit Fondant gestalteten Motivtorte zu versuchen. Das Motiv war auch schnell entschieden, da er eine besondere Vorliebe für die Spielereihe Assassin’s Creed hat, wollte ich die Torte mit dem Logo der Assassinen schmücken.

Ich habe mich also hingesetzt und erst einmal wissbegierig das Internet zu dem Thema leergelesen. Besonders hat es mir das Tortenblog der Tortentante angetan, auf dem für Anfänger viele nützliche Tutorials und Hinweise aller Art zu finden sind. Auch wenn dort sehr anschaulich erklärt war, wie man Fondant selber herstellen kann, habe ich mich für gekauftes Fondant für meinen ersten Versuch entschieden, vor allem weil ich für alle Schritte nur einen halben Tag Zeit hatte und ich ja nicht wollte, dass sie misslingt (denn dann hätte ich ja kein Geschenk gehabt).

Letzten Endes habe ich eine Schokoladentorte mit weißer Ganache gefüllt und überzogen. Darauf kam dann das schneeweiße gekaufte Fondant und das Logo aus rotem gekauftem Fondant. Zum Schluss habe ich noch das Kredo der Assassinen (Nichts ist wahr – alles ist erlaubt) aus Schokoladenbuchstaben außen am Rand aufgeklebt und eine kleine weiße Borte an den unteren Tortenrand gelegt. Alles in allem ist die Torte nicht perfekt geworden, aber ich war zufrieden und das Geburtstagskind hat sich wahnsinnig gefreut. Und zu allem Überfluss hat sie auch noch super geschmeckt.

Die Ganache habe ich hergestellt nach dem Rezept der Tortentante zum Überziehen. Ich bin dann auf die nur mäßig brauchbare Idee gekommen, diese Ganache einfach zu teilen und für die Füllung einen Teil einfach so nach Gefühl mit Sahne zu verdünnen. Das hat nicht so gut geklappt und die Füllung war viel zu flüssig und ist mir an allen Seiten rausgelaufen. Aber aus Fehlern lernt man ja bekanntlich.

Im Nachhinein war ich sehr froh, das Fondant gekauft zu haben. So habe ich mir darum keinen Kopf machen müssen, es ließ sich sehr gut verarbeiten und ich habe ein Gefühl dafür bekommen, welche Konsistenz Fondant überhaupt haben sollte. Ich habe mich dann nur mit dem Symbol etwas ungeschickt angestellt, ich wusste nicht so recht, wie ich es von der Arbeitsfläche auf die Torte bewegen sollte. Also habe ich kurzerhand den roten Fondant ausgerollt auf die Torte gelegt und direkt darauf mit der Schablone das Logo ausgeschnitten und den Überschuss entfernt. Jetzt weiß ich, das gefärbter Fondant auf den weißen abfärbt 😉 Hat man aber nur gesehen bei gutem Licht beziehungsweise wenn man es wusste.

Das Endprodukt könnt ihr jetzt schon hier bewundern, bei Gelegenheit werde ich noch Fotos der einzelnen Schritte hier hinzufügen.

Bis dann,
das Tortenhörnchen

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