Kürbisbrot

Dieses Rezept ist ursprünglich von meiner Mama, aber ich habe es im Laufe der Zeit ein bisschen abgeändert

Zutaten

Für: 1 Laib

  • Kürbispüree
  • ca. 400 g Kürbis, z.B. Hokkaido oder Butternut, entkernt und grob in Würfel geschnitten
  • 1 TL Salz
  • 4 Nelken
  • 1/2 TL Zimt
  • 20 g Ingwer, frisch, geschält und gehackt oder gerieben
  • 150 ml Wasser
  • 50 ml Milch
  • 2 EL Butter
  • Teig
  • 500 g Mehl, am besten 550, es geht aber auch 405
  • 5 EL Zucker
  • 1 Päckchen Trockenhefe
  • 1 TL Salz
  • außerdem
  • ggf. Kürbiskerne als Dekoration

Zeit

Zubereitung

    Kürbispüree
    1. Den Kürbis mit dem Wasser, Salz, Nelken, Zimt und Ingwer ca. 10 Minuten dünsten
    2. Die überschüssige Flüssigkeit abgießen und die Nelken heraussuchen.
    3. Die Masse mit dem Pürierstab pürieren.
    4. Milch und Butter einrühren und ein bisschen abkühlen lassen.
    Teig
    1. Mehl mit Hefe, Zucker und Salz vermischen und eine Mulde machen.
    2. Das handwarme Kürbispüree in die Mulde geben und mit einem Löffel verrühren, bis die Masse zu fest ist.
    3. Ab dann den Teig ordentlich kneten, bis er schön elastisch und federnd ist. Gegebenenfalls etwas Mehl zugeben, falls die Masse noch zu klebrig ist. (Das ist bei mir eigentlich fast immer der Fall, weil ich meistens vergesse, die Flüssigkeit vor dem Pürieren abzugießen ;) )
    4. Den Teig dann bedeckt ca. eine Stunde gehen lassen.
    5. Eine Kastenform fetten und mit Mehl auskleiden.
    6. Den gut aufgegangenen Teig aus der Schüssel auf eine gut bemehlte Arbeitsfläche geben und nochmal schön durchkneten.
    7. Den Teig in die Kastenform legen und wieder bedeckt ca. 15 Minuten gehen lassen.
    8. Den Ofen auf 185°C Ober-/Unterhitze oder 165°C Umluft vorheizen.
    9. Die Oberfläche des Brotes mit Wasser bestreichen und ggf. mit Kürbiskernen bedecken.
    10. Das Brot ca. 35-45 Minuten backen, bis es schön goldbraun ist.

    Notizen

    Das Brot kann man super auch vegan umsetzen, indem man einfach die Milch durch eine beliebige pflanzliche Milch ersetzt und die Butter durch Margarine austauscht.

    Man kann anstatt des Wassers das Brot auch mit etwas Eiweiß oder einem Wasser-Eiweiß-Gemisch bestreichen, dann glänzt es noch etwas mehr.

    Bei Hefeteig kann man übrigens grundsätzlich super die Hefemenge reduzieren und dafür die Gehzeit bei niedrigerer Temperatur verlängern. Bei diesem Brot habe ich es noch nicht ausprobiert, es geht aber bestimmt auch. Dann nimmt man nur noch 5 g Hefe auf 500 g Mehl und stellt den Teig über Nacht abgedeckt in den Kühlschrank. Dann wird der Teig noch feinporiger.
    Und anstatt der Trockenhefe kann man natürlich auch Frischhefe nutzen (die wird auch im Originalrezept genutzt), das finde ich aber unnötig umständlich (seit ich auch bei Trockenhefe den Bogen raus habe ;) ).

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